Fachbegriffe aus dem Webdesign

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Fachbegriffe aus dem Webdesign

Das Webdesign bietet verschiedene Fachbegriffe. Wir erläutern in unserer neuen Beitragsreihe „Das Webdesign-Lexikon“ eine Auswahl dieser Fachwörter. Heute mit den Buchstaben A bis D.

Der Alt-Tag oder auch die alternative Bild-Beschriftung

Das sogenannte Alt-Tag kann als alternativer Text zu einem auf der jeweiligen Website veröffentlichten Bild bezeichnet werden. Kommt es nun zu dem Fall, dass der Browser ein Bild nicht laden kann oder der Benutzer das Laden von Bildern deaktiviert hat, so soll der Bildinhalt dank des Alt-Textes trotzdem erkennbar sein.

Sicherlich haben auch Sie diesen Fall schon einmal erlebt. Der Alt-Text wird dann z.B. in Form einer Sprechblase sichtbar, wenn man sich mit dem Mauszeiger über einem Bild befindet.

Achtung: Natürlich ist der Alt-Tag sowohl im Bereich des Webdesigns als auch im Bereich der Suchmaschinenoptimierung präsent. Denn: Google wertet den Inhalt dieses Tags aus. Gerade deshalb ist er für uns Suchmaschinenoptimierer interessant und grundsätzlich mit „wertvollen“ Informationen zum entsprechenden Bild zu bestücken.

Backend oder auch Verwaltung

Das Backend ist quasi der Backstage-Bereich im Webdesign. Hier kann der Administrator einer Website oder andere befugte Personen – ein Login ist notwendig – sämtliche Einstellungen bzgl. Layout, Menü, Seiteninhalten, Plugins vornehmen. Außerdem lassen sich hier z.B. Updates durchführen und Backups der Website erstellen.

Der Browser

Den Browser müssen Sie zwangsläufig kennen, denn sonst könnten Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit in diesem Moment nicht auf unserer Website sein.

Der Browser ist das „Fenster zum Internet“. Wir kennen z.B. Google Chrome, Firefox oder Safari. Der Internet Explorer hat seine beste Zeit hinter sich. Auf den meisten iPhones kommt der bereits genannte Safari-Browser zum Einsatz. Sinn und Ziel des Browsers ist es in erster Linie, Ihnen die aufgerufene Website möglichst optimal darzustellen und Ihnen ein Höchstmaß an Benutzerfreundlichkeit zu bieten.

Leider kommt es bei der Darstellung von Webseiten noch vereinzelt zu Unterschieden. Browser A zeigt die entsprechende Website bspw. korrekt an, während Browser B „rumzickt“. Das ist vor allen Dingen für uns Webdesigner ein Faktor, der Zeit und Nerven rauben kann. Ursache ist die Berechnung der HTML- und CSS-Daten, die jeder Browser zur Anzeige der Website vornimmt. Darüber hinaus erfolgen diese Berechnungen nicht in allen Browsern exakt gleich, was wiederum in Einzelfällen zu unterschiedlichen Darstellungen führt.

Das Content-Management-System, kurz CMS

Das Content-Management-System ist ein System zur Erstellung einer Website. Weiterhin dient es zur Bearbeitung von Inhalten (Content) auf den jeweiligen Webseiten. Während bei statischen Seiten der Inhalt in der Regel nur vom Autor selbst über den HTML-Code verändert werden kann, lässt sich mithilfe eines CMS effektiv und mit mehreren Nutzern arbeiten. Benötigt wird ein PC mit Internetverbindung und ein Zugang (Login) zum CMS.

Jeder Nutzer kann dann im „Backend“ (s.o.) die Inhalte und das Layout der Webseite anpassen, ohne den HTML-Code ändern zu müssen. Zu den populärsten Content-Management-Systemen zählen WordPress, Typo3 oder Joomla. Darüber hinaus finden beispielsweise Contao und Drupal häufig Anwendung.

Achtung: Halten Sie Ihr CMS immer auf dem aktuellen Stand, um sich vor Sicherheitslücken und Hacker-Angriffen schützen zu können.

Die Domain oder auch der „Website-Name“

Webseiten sind grundsätzlich über eine IP-Adresse abrufbar. Wenn nun ein Benutzer einen beliebigen Domain-Namen in die URL-Zeile des Browsers eingibt, so wird die Domain automatisch vom Domain Name System (DNS) zu der mit dem Namen verknüpften IP übersetzt. Vielleicht haben Sie auch schon einmal eine Domain registriert. Das geht mittlerweile schnell und einfach. In der Bundesrepublik Deutschland ist die „Denic“ für die Vergabe der de-Domains zuständig.

Im nächsten Teil unserer Beitragsreihe „Das Webdesign-Lexikon“ erklären wir Ihnen u.a. die Begriffe Dropdown-Menü, Favicon und .htaccess-Datei.

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